Viele Patienten zögern den Termin für ein Implantat hinaus, weil sie Angst vor dem chirurgischen Eingriff oder Schmerzen haben. Dank moderner Anästhesie und sanfter Technik ist diese Sorge heute weitgehend unbegründet.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die kurze Antwort: Nein. Während des Eingriffs spüren Sie dank der örtlichen Betäubung keinen Schmerz. Der Kieferknochen selbst hat kaum Schmerzrezeptoren. Nach dem Nachlassen der Betäubung ist ein leichtes Druckgefühl oder ein Wundschmerz normal, der sich jedoch gut mit handelsüblichen Schmerzmitteln kontrollieren lässt.
Sanfte Wege zur Entspannung
Für Patienten, die sehr nervös sind oder eine größere Sanierung planen, gibt es verschiedene Stufen der Beruhigung:
- Dämmerschlaf (Analgosedierung): Sie befinden sich in einem tief entspannten Zustand, sind aber ansprechbar. Die Zeit vergeht gefühlt wie im Flug, und die Erinnerung an den Eingriff ist meist sehr gering.
- Vollnarkose: Bei sehr ausgeprägter Zahnarztphobie oder sehr umfangreichen Eingriffen kann die Behandlung unter Aufsicht eines Anästhesisten im Schlaf erfolgen.
- Lachgas: Eine sanfte Methode, um Ängste zu lösen und das Zeitgefühl zu verändern. Sie sind sofort nach der Behandlung wieder verkehrstüchtig.
Moderne Technik für maximale Sicherheit
Die Sicherheit erhöht auch den Komfort. Durch die computergestützte 3D-Navigation (Navigierte Implantologie) weiß der Zahnarzt schon vor dem ersten Schnitt auf den Millimeter genau, wo das Implantat sitzen wird.
- Vorteil: Kleinere Schnitte, schnellere Heilung und fast kein Risiko, Nerven zu verletzen.
- Ergebnis: Weniger Schwellungen und ein deutlich entspannterer Heilungsverlauf.
3 Tipps für die Zeit danach
- Ruhe gönnen: Planen Sie am Tag des Eingriffs keine wichtigen Termine ein.
- Richtig schlafen: Lagern Sie den Kopf in der ersten Nacht etwas höher, um den Druck im Kiefer zu senken.
- Nicht rauchen: Nikotin verschlechtert die Durchblutung und ist der größte Feind der Einheilung.