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Neues Förderprogramm stärkt selbstständige Zahnärztinnen

Credits : iStock.com/Jacob Wackerhausen

Mit einem gezielten Förderprogramm will das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die unternehmerische Selbstständigkeit von Frauen im Gesundheitswesen stärken – konkret im zahnärztlichen Bereich. Im Fokus steht die nachhaltige Unterstützung von Zahnärztinnen in eigener Praxis, vor allem in ländlichen und strukturschwachen Regionen.

Das Programm trägt den Titel „Mut zur Niederlassung“ und ist Teil der Initiative „Unternehmensnachfolge – aus der Praxis für die Praxis“. Es wird von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) umgesetzt und bietet sowohl finanzielle als auch ideelle Unterstützung.

Förderinhalte auf einen Blick

MaßnahmeBeschreibung
Mentoring-ProgrammAustausch mit erfahrenen Praxisinhaberinnen
Individuelle BeratungBetriebswirtschaft, Personalführung, Digitalisierung
Regionale NetzwerkeAufbau und Pflege berufsbezogener Kontakte
ÖffentlichkeitsarbeitSichtbarmachung erfolgreicher Vorbilder
Finanzierung kleiner ProjekteZuschüsse für praxisnahe Maßnahmen wie z. B. Businessplan-Workshops

Zielgruppe: Niedergelassene und gründungsinteressierte Zahnärztinnen

Das Programm richtet sich an Zahnärztinnen, die entweder bereits eine Praxis führen oder sich in der Phase der Gründung bzw. Übernahme befinden. Der Fokus liegt besonders auf Regionen, in denen die zahnärztliche Versorgung gefährdet ist oder Nachwuchs fehlt. Hier soll nicht nur die Niederlassung erleichtert, sondern auch langfristige Versorgungssicherheit gewährleistet werden.

Strukturelle Hürden gezielt abbauen

Untersuchungen zeigen, dass sich viele Zahnärztinnen zwar grundsätzlich eine Selbstständigkeit vorstellen können, aber strukturelle und persönliche Hürden bestehen: mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie, fehlende wirtschaftliche Kenntnisse oder Unsicherheit im unternehmerischen Alltag.

Das Förderprogramm will genau hier ansetzen – mit praktischer Unterstützung, gezieltem Austausch und konkreten Vorbildern. Die Perspektive: Eine stärkere Präsenz von Frauen in führenden Positionen des Gesundheitswesens und eine ausgewogenere Versorgungslandschaft.

Projektlaufzeit und Teilnahme

Interessierte Zahnärztinnen können sich über die Website der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt informieren. Die erste Förderrunde läuft bis Ende 2025. Bewerbungen sind fortlaufend möglich, die Teilnahme ist kostenlos.

Mit dem Programm setzt das BMWK ein klares Zeichen für mehr Chancengleichheit in der Gesundheitswirtschaft – und für eine moderne, weiblich geprägte Versorgungsstruktur im zahnärztlichen Bereich.

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